Fünf kostenlose Geschenke, die du dir mit Achtsamkeitstraining selbst machst

Fünf kostenlose Geschenke, die du dir mit Achtsamkeitstraining selbst machst

Mit Achtsamkeits-Training beschenkst du dich selbst- jeden Tag auf´s Neue.

Du brauchst dazu kein Geld. Du brauchst keine speziellen Fähigkeiten oder Talente. Alles was du brauchst, ist dein Bewusstsein. Und ein klein wenig Übung.

Das Beste ist:

Keines deiner Geschenke kostet auch nur einen Cent. Und doch ist jedes einzelne unbezahlbar wertvoll und kann dein Leben verändern.

Mit Achtsamkeitstraining schenkst du dir selbst jeden Tag:

 

1. DANKBARKEIT UND LIEBE FÜR DEIN LEBEN

Wie oft haben wir das Gefühl, die Zeit rast an uns vorbei?

Wie oft sind wir gestresst, in Eile oder abgelenkt?

Dank Achtsamkeit hältst du die Zeit für einen kurzen Moment an. Du drückst quasi auf deinen inneren Pause-Knopf.

Du nimmst den Moment richtig wahr- saugst ihn mit allen Sinnen in dich auf und speicherst ihn in dir ab.

Damit kannst du jeden Moment unglaublich intensiv werden lassen.

Du kannst wieder wertschätzen, wie wertvoll und einzigartig dein Leben ist. In jedem einzelnen Augenblick.

Stell dir vor: Irgendwann blickst du als alter Mensch auf dein Leben zurück. Woran wirst du dann denken? Woran wirst du dich erinnern? Mit welchem Gefühl wirst du von deinem Leben Abschied nehmen?

Ich wünsche dir, dass du voller Erfüllung zurück schauen wirst. Ich wünsche dir, dass du weißt: Dein Leben war es jede Sekunde wert. Weil jede Erfahrung kostbar war. Die guten genau wie die schlechten.

Ich wünsche dir, dass du noch heute anfängst, dir lauter kostbare kleine Augenblicke zu schenken.

Du kannst genau jetzt, in diesem Moment die Augen schließen. Mach es doch einfach mal. Schenk dir diesen einen kurzen Augenblick.

Wenn du möchtest, schließe die Augen dabei. Und dann: Nimm einfach wahr. Wertschätze, was jetzt schon da ist.

Tu es jetzt.

Achtsamkeit zeigt dir, wie du dein Leben auskosten kannst.

Es liegt in deiner Verantwortung, dir jeden Tag ein paar wunderbare Momente zu schenken. Egal wie klein diese sind.

  • Du kannst deine Tasse Kaffee am Morgen voller Bewusstsein wahrnehmen. Spür die Tasse in deiner Hand, fühl die Wärme des Porzellans. Freu dich über den Anblick. Vielleicht ist es ja deine Lieblingstasse? Vielleicht bringt dich der Spruch darauf zum Grinsen? Genieß das Aroma deines Kaffes. Rieche. Schmecke. Schenk dir ein Lächeln dabei.
  • Du kannst deinen Mann oder dein Kind oder dein Haustier achtsam umarmen. Umarme heute deinen Lieblingsmenschen doch mal so, als sei es das erste Mal. Oder das letzte. Spür die Körperwärme des Anderen. Rieche den Geruch des Anderen. Schau deinen Lieblingsmensch ganz genau an. Mach dir bewusst, wie wertvoll dieser Moment ist.
  • Du kannst auch einfach nur das Fenster öffnen, die frische Luft atmen und dir ein inneres Lächeln schenken.

All diese kleinen Momente machen dein Leben aus. Jeder einzelne ist ein Geschenk. Denn jeder einzelne kommt so nie wieder.

Also nimm wahr. Sei da. Lebe.

Ich wünsche uns allen, dass wir uns am Ende unseres Lebens erfüllt zurück erinnern werden.

Ich wünsche uns, dass wir in dem Moment, in dem wir das letzte Mal die Augen schließen befreit lächeln können. Weil wir wissen: Wir haben unser Leben nicht einfach gelebt. Wir haben Verantwortung dafür übernommen. Und es voll und ganz ausgekostet.

 

2. DANKBARKEIT UND LIEBE FÜR DEINEN KÖRPER

Durch Achtsamkeit nimmst du dich selbst und deinen Körper besser wahr.

Damit lernst du dich selbst besser kennen. Du entdeckst dich jeden Tag neu- so wie du gerade bist. Das hat einen entscheidenden Effekt:

Du heilst die Beziehung zu deinem Körper.

Gerade wir Menschen, die wir Jahrelang Diäten gehalten haben, haben uns oft die gute Beziehung zum eigenen Körper regelrecht “abtrainiert”. Wir vertrauen Diätexperten und Ratgebern anstatt unserem eigenen Körper. Und wir ignorieren alle Anzeichen, die unser Körper uns schickt.

Ein Beispiel aus meiner Diät-Vergangenheit:

Als ich noch Diät gehalten habe, habe ich ständig meinen Hunger ignoriert. Ich habe gegen meinen Hunger angekämpft, anstatt ihn wertzuschätzen und zu befriedigen.

Und dann gab´s da gleichzeitig die Momente, in denen ich das genaue Gegenteil tat: In diesen Momenten war mir meine Sättigung vollkommen egal. Ich war eindeutig satt – und aß trotzdem weiter. Einfach weil es schmeckte. Weil es gut tat. Weil es mir half, meinen Stress abzubauen (oder meine Traurigkeit oder meine Langeweile – oder irgendein Gefühl, das mich störte).

Achtsamkeit hat mir geholfen, mich selbst wieder zu spüren. Ich habe gelernt, mich selbst wieder anzunehmen. Ich habe gelernt, meinen Körper wieder zu lieben- mit all den Narben, Schwangerschaftsstreifen, Extrakilos- und eben den Spuren, die das Leben auf ihm hinterlassen hat.

Dich selbst wahrnehmen und respektieren, das heißt konkret: Wenn dein Körper dir Symptome schickt (wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Müdigkeit, aber auch: Hunger!), dann hörst du zu. Dann nimmst du das wahr.

Bezogen auf deinen Hunger bedeutet das: Sobald du Hunger wahrnimmst, spürst du automatisch in dich hinein. Du beobachtest deinen Hunger und fragst dich: Bin ich gerade wirklich körperlich hungrig? Oder bin ich ehr durstig? Oder habe ich gar keinen Hunger, sondern bin ich in Wirklichkeit angespannt, müde oder gelangweilt?

Klar: Am Anfang kommen dir diese Fragen vielleicht ein bisschen künstlich vor. Und sicher brauchst du jede Menge Übung, um wirklich vor jedem Essen an deine Fragen zu denken.

Aber du wirst schnell merken: Bald laufen die Fragen ganz automatisch in dir ab. Und genauso automatisch und natürlich verbessert sich dabei dein Verhältnis zu deinem Körper:

Du lernst wieder, deinem Körper zu vertrauen und ihn so richtig wertzuschätzen.

Das ist das dritte unheimlich kostbare Geschenk, das auch du dir mit Achtsamkeit selbst machen kannst: Du erlaubst dir endlich wieder, wieder deinen Körper wahrzunehmen. Du wirst lernen, deinen Körper wieder zu respektieren. Und irgendwann wirst du auch die Liebe zu deinem Körper wieder entdecken.

Bis du irgendwann entdeckst:

Dein Körper ist das kostbarste und wundervollste Geschenk, das das Leben dir gemacht hat.

 

3. MENTALE STÄRKE UND GELASSENHEIT

Mit Achtsamkeit verbesserst du nicht nur das Verhältnis zu deinem Körper. Du schulst auch deinen Geist.

Wir alle geraten manchmal in einen Strudel aus Gedanken und Sorgen.

Manchmal bemerken wir noch nicht einmal, wie sehr unsere Gedanken uns umtreiben.

Vielleicht merken wir nur, dass wir nicht mehr schlafen können (ja: Probleme “rauben” uns wortwörtlich den Schlaf).

Vielleicht bekommen wir Kopfschmerzen (ja: Probleme bereiten uns oft wortwörtlich „Kopfzerbrechen“).

Oder wir leiden unter Rückenschmerzen (ja: Unsere Sorgen können im wahrsten Sinne auf uns “lasten”).

Wir Menschen reagieren auf unangenehme Gedanken und Gefühle wie alle Lebewesen: Wir wollen ihnen ausweichen.

Der Unterschied zwischen uns Lebewesen (und zwischen uns Menschen) besteht nur darin, welche wir Ausweich-Strategie wir dabei wählen:

Manche Menschen werden wütend und brüllen.

Andere trinken.

Andere arbeiten wie verrückt, um sich abzulenken.

Und viele, viele von uns fangen an bei Druck und Stress an zu essen.

Kein Wunder: Schokolade und Co. beruhigen uns für einen kurzen Moment und wirken wie ein Lautstärkeknopf, mit dem wir den Krach in unserem Kopf ein bisschen herunterregeln können. Manchmal wollen wir genau das: Die eigenen Gedanken und Gefühle einfach stumm schalten.

So verständlich der Wunsch nach innerer Ruhe in deinem Kopf ist- du weißt selbst, dass Essen auf Dauer den Lärm in deinem Kopf nicht herunterregeln kann.

Ja, es mag ja stimmen: Essen schafft dir für einen kurzen Augenblick ein angenehmes Gefühl und lenkt dich von deinen Sorgen ab.

Aber welchen Preis zahlst du für diesen kurzen Moment der inneren Ruhe? Und wie lange hält die Ruhe eigentlich an?

Wenn du diese Fragen ehrlich für dich beantwortest, dann erkennst du selbst:

Wenn es dich bei unangenehmen Gedanken und Gefühlen zu Essen treibt, dann hast du danach meistens bald mehr Sorgen als davor.

Denn den Grund deiner Sorge kann Essen nicht vertreiben. Und zusätzlich zu deinem Problem hast du jetzt noch eine weitere Sorge mehr: Du hast ein schlechtes Gewissen und du fühlst dich unwohl in deiner Haut.

Wenn du achtsam mit dir bist, dann gibst du dir die Erlaubnis, auch negative Gedanken und Gefühle zu haben:

Du erkennst an, dass du wie jedes gesunde Lebewesen intuitiv gegen unangenehme Gedanken und Gefühle ankämpfst.

Du lernst, deine Gedanken zu beruhigen. Nein, du musst nicht wie irre kämpfen!

Stattdessen entdeckst du, dass du ganz gelassen im Sturm deiner Gedanken und Gefühle stehen kannst- und dass dich das nicht umhaut. Die Wahrheit ist: Nichts kann dich umhauen: Du bist so viel stärker als du denkst! Irgendwann zieht das Gewitter in deinem Leben von ganz alleine vorbei. Du brauchst dafür keinen Finger zu berühren. Du brauchst einfach nur warten- und standhalten.

Natürlich darfst du auch weiterhin gegen unangenehme Erfahrungen in deinem Leben angehen. Aber: Wenn du schon kämpfen willst, dann such dir eine Waffe, die funktioniert. Essen tut das nicht. Im Gegenteil: Mit Essen richtest schneidest du dir ins eigene Fleisch. Du richtest die Waffe nicht auf dein Problem- du richtest sie auf dich selbst.

Mit etwas Achtsamkeitsübung wirst du bald sehen:

Es gibt bessere Wege als Schokolade, um mit den Sorgen und Herausforderungen in deinem Leben fertig zu werden. Du darfst neugierig und gespannt sein, was du für dich entdeckst!

4. ZUFRIEDENHEIT UND INNEREN FRIEDEN

Mit Achtsamkeitsübungen schulst du auch dein Herz und deine Seele:

Du lernst, dich selbst anzunehmen und zu mögen.

Du wirst geduldiger mit dir selbst.

Du hast Verständnis für deine Schwierigkeiten.

Du lernst wie du mit schwierigen Gefühlen umgehen kannst (ja, auch ohne Schoki & Co!).

Du genießt ganz entspannt und glücklich dein Leben.

Wissenschaftliche Studien zeigen: Menschen, die in Achtsamkeit geübt sind, haben ihre Gedanken und Gefühle besser im Griff, sind stress-resilienter und zufriedener.

Wie funktioniert das?

Wie du schon weißt: Achtsame Menschen können ihr Leben in vollen Zügen genießen. Wenn ein Moment besonders schön ist, drücken sie einfach den inneren Pause-Knopf und kosten den Augenblick voll und ganz aus. So können sie Glück regelrecht in sich aufsaugen- und tief in ihrem Inneren abspeichern.

Aber auch die schwierigen Momente meistern achtsame Menschen leichter.

Denn mit Achtsamkeit entdeckst du deine eigene innere Weisheit und Stärke wieder. Du merkst, dass schlechte Momente nur Momente sind. Nicht mehr und nicht weniger.

Und du weißt, dass du in dir all die Kraft hast, um die Herausforderungen in deinem Leben zu bewältigen.

Du kannst dich darauf verlassen: In dir sind alle Ressourcen angelegt, um die Aufgaben zu meistern, die das Leben dir stellt. Du hast so viel mehr Kraft, als du glaubst!

Vielleicht bist du jetzt skeptisch… Vielleicht denkst du dir auch:

Das ist ja alles gut und schön. Aber ich will vor allem einfach nur abnehmen!

(Übrigens: Danke für deine Skepsis. Es ist gut, wenn du skeptisch bist und Dinge hinterfragst…)

Ich verstehe deine Ungeduld. Aber: Du kannst dich jetzt zurücklehnen, vertrauen und ja: dich freuen! Denn hier kommt dein Geschenk Nummer fünf:

 

5. DEIN WOHLFÜHLGEWICHT

Ja, ja, ja! Es ist wissenschaftlich bewiesen:

Achtsamkeit hilft beim Abnehmen!

Denn:
Indem du die Verbindung zu deinem Körper stärkst, isst du nur noch das, was du wirklich brauchst und tatsächlich genießt.

Indem du deinen Geist trainierst, stärkst du dein Durchhaltevermögen. Natürlich hilft dir das auch, um bei kulinarischen Versuchungen standhaft zu blieben.

Außerdem entwickelst du einen Fokus, der messerscharf auf dein Abnehm-Ziel ausgerichtet ist.

Und indem du deine Gefühle meisterst, isst du weniger aus emotionalen Gründen. Du kannst jedes Gefühl in den Griff bekommen: Stress, Traurigkeit, Langeweile- auch ohne zu essen.

Du weißt:

Die wahre Kraftquelle liegt nicht im Äußeren und nie im Essen. Die wahre Kraftquelle ruht in dir selbst.

 

Deine fünf Geschenke warten jetzt schon auf dich. Wann holst du sie dir ab?

 

PS: Hast du Lust auf mehr Achtsamkeit in deinem Leben? Dann pinne diesen Beitrag auf Pinterest oder teile ihn auf Facebook!

Erfahrung mit Achtsamkeit

2 Kommentare
  1. Laura
    Laura sagte:

    Super interessantes Konzept… war eigentlich gerade auf der Suche nach einem neuen Diätplan. Aber eigentlich bin ich so “Diät-müde!” Vielleicht ist dein Ansatz eher was für mich… ich bleibe am Ball. Vielen lieben Dank! Laura

    Antworten
  2. Nuria
    Nuria sagte:

    Hallo Laura! Ich freue mich, dass dir das Konzept zusagt und wünsche dir viel Erfolg damit! Ja, bleib am Ball! Deine Nuria

    Antworten

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